Deutsche Bank Research
Immobilien
Der Themenbereich "Immobilien" umfasst Analysen zur Situation der Bauwirtschaft sowie Studien zum Immobilienmarkt Deutschland und zu ausgewählten Standorten im In- und Ausland.
Häusermarkt
Wenige Krisenherde im Häusermarkt der Eurozone
Der Wohnimmobilienmarkt der Eurozone hat seine massiven Überbewertungen, gemessen am Verhältnis Preise zu Einkommen der Jahre 2007 und 2008, abgebaut. Aktuell liegen nur noch in wenigen kleineren Ländern Überbewertungen vor. Dies dürfte sich gegen Ende des Jahrzehntes wieder ändern, wenn die Hauspreisdynamik in Deutschland wie erwartet hoch bleibt. [weiter]
Deutschland-Monitor
Krümel oder Kuchen – wie stark profitiert Frankfurts Immobilienmarkt vom BREXIT?
Die Frage nach den Folgen des Brexits für die EU, Großbritannien und Deutschland dürfte noch für einige Zeit unbeantwortet bleiben. Zu hoch ist die politische Unsicherheit und die Austrittsszenarien reichen von einer Trennung im Streit bis hin zu einem zweiten Referendum. Aktuell darf man aber davon ausgehen, dass Frankfurt einer der Gewinner des Brexits ist. Angesichts der Größenverhältnisse zwischen London und Frankfurt könnten Londoner Krümel schon Frankfurter Kuchen sein. Mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Frankfurt dürfte auch die Immobiliennachfrage anziehen. Am Frankfurter Büromarkt ist das zusätzliche Nachfragepotential willkommen, gleicht es doch strukturell bedingte Nachfragerückgänge im Finanzsektor aus und führt tendenziell zu einem weiteren Leerstandsabbau und steigenden Mieten. Eine unterstellte Zuwanderung von 5.000 Bürobeschäftigten dürfte insbesondere in innenstadtnahe und hochpreisige Teilmärkte erfolgen. Da sich auf diese Teilmärkte auch die Neubautätigkeit konzentriert, werden positive Nachfrageeffekte allerdings verwässert. Am Frankfurter Wohnungsmarkt zeichnen sich durch eine mögliche Zuwanderung von Arbeitskräften infolge der bestehenden Nachfrageüberhänge eher Nachteile ab. Die Preisdynamik und das Wohnungsdefizit bleiben auf absehbare Zeit hoch. 5000 zusätzliche Wohnungen und ein entsprechend hohes Wohnungsdefizit dürften die Preise um mehr als EUR 100 pro m² erhöhen. Dank Niedrigzinsumfeld sind Kaufpreise zwar weiterhin erschwinglich, hängen aber stark von der künftigen Zinsentwicklung ab.  [weiter]
Im Fokus
Deutschland-Monitor Baufinanzierung Q3/2017
Wohneigentum bleibt erschwinglich. In Q3 2017 allerdings könnte aufgrund der hohen Preisdynamik die bundesweite Erschwinglichkeit erstmals wieder über 50 Indexpunkte steigen (zuletzt Ende 2014).Angesichts unserer Prognose von seitwärts laufender und im Jahr 2018 leicht höherer Hypothekenzinsen dürfte die Erschwinglichkeit also abnehmen. [weiter]
Wohnbau
Wohnungsmarkt kurzfristig attraktiver als der Büromarkt, langfristige Preis- und Mietkonvergenz wahrscheinlich
Langfristig dürften sich Wohnungs- und Büro-mieten ähnlich entwickeln, da sowohl auf beiden Märkten gemeinsam wirkende Faktoren als auch Substitutionseffekte die Existenz eines gemeinsamen Gleich-gewichts nahelegen. Angesichts des hohen Nachfrageüberhangs im Woh-nungsmarkt und aufgrund von Konversionen und Umnutzungen dürften auch die Büroflächen in den kommenden Jahren knapper werden. Folglich ist ein kräftigeres Mietwachstum im Büromarkt zu erwarten, das dann zeitweilig über dem Mietwachstum im Wohnungsmarkt liegen könnte...(ab Seite 9) [weiter]
 
 
Städte
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